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Pflanzen für Trockenhaltung
Ein Wüsten- bzw. Trockenterrarium ist idealer Weise sehr hell, warm und mit viel UV-Strahlung ausgestattet. Es ist der Optik der Savanne nachempfunden. Es liegt im Auge des Betrachters, ob er sein Wüstenterrarium mit Tillandsien, also epiphytischen Pflanzen (Epiphyten- auf anderen Gewächsen lebende Pflanzen, die Wasser und Nährstoffe aus der Luft bzw. der Humusschicht der Wirtspflanze aufnehmen) ausstatten möchte. Hierzu zählen z.B. Ananasgewächse, wie das Louisianamoos oder auch verschiedene Orchideengewächse. Sie lassen sich leicht mit Draht, Schnur oder einem speziellen Kleber an Ästen und Steinen befestigen. Die Tillandsien müssen regelmäßig mit Wasser besprüht werden, um weiter wachsen zu können. In der Literatur wird manchmal davon gesprochen, dass Trockenterrarium keine Bepflanzung benötigt. An sich würden vertrocknetes Gras, totes Geäst und abgestorbene Wurzeln ausreichen. Aber diese Lebewesen sind keine Kuscheltiere wie ein Hund oder eine Katze. So empfinden die meisten Reptilienfreunde gerade die Gestaltung eines kleinen, spezifischen Lebensraumes in ihren eigenen vier Wänden als Herausforderung. Es ist auch oft eine Frage der Optik. Abgestorbene Baumrinden oder künstliche Kakteen sind nie mit lebenden Pflanzen zu vergleichen. Sicherlich benötigt das Wüstenterrarium weniger Grün als andere. Aber Tillandsien, die zwischen Sonnenplätzen, Felsplatten oder anderen Versteckmöglichkeiten gesetzt sind, haben auch ihren Reiz. Es sei jedoch jedem Reptilienfreund selbst überlassen, für welche Art der Gestaltung oder Variation er sich entscheidet. Suchen Sie doch unter den Kategorien Rückwände/Felsmodule oder Bodengrund nach passenden Kiesen, Sanden, Hölzern, Steinen, Xaxim/Kokos, Pflanzschalen oder Ähnlichem, um die "Inneneinrichtung" Ihres Terrariums nach Ihren Vorstellungen zu vervollständigen.