Terrarium-Einrichtung: dekorativ und gleichzeitig naturnah
Artgerechte Haltung im naturnahen Terrarium-Biotop: Wer im Terrarium ein "Biotop en miniature" für Schildkröten oder Schlangen, Spinnen oder Leguane und andere Tiere erschaffen will, steht bei der Einrichtung des Geheges vor der Qual der Wahl. Für artgerechte Haltung müssen natürlich verschiedene Parameter eingehalten werden. Aber neben der Pflicht gibt es auch die Kür - schließlich soll das Terrarium nicht nur ein optimaler Lebensraum für die Tiere sein, sondern auch das Auge seiner Pfleger erfreuen.
Gründliche Plaung vor der großen Einkaufstour in unserem Terraristik-Shop, damit nachher alles zusammenpasst.
Welche Bedürfnisse haben meine Tiere - das ist die erste Frage, die man sich stellen sollte. Schalen oder Näpfe dienen als Futterstelle, zum Trinken oder Baden. Neben Tränken brauchen alle Tiere auch Verstecke wie z. B. Höhlen, um sich wohlzufühlen. Um die Landschaft im Terrarium naturgetreu zu gestalten, bedarf es natürlich noch weiterer Hilfsmittel.Trockenterrarien, die Wüsten, Steppen oder Savannen nachahmen, sind naturgemäß eher pflanzenarm. Doch mit Hölzern, Steinen oder Kunstharzdeko-Elementen lässt sich ein trockener Lebensraum mit Miniatur-Felsen, kiesigen und sandigen Bereichen attraktiv gestalten.
Echte Pflanzen und Kunstpflanzen für Terrarien
Echte Pflanzen wie kleinwüchsige Bogenhanf-Arten (Sansevierien) oder Sukkulenten wie Tillandsien beleben aber auch wüstenartige Landschaften. Als dekorative Elemente kann man natürlich auch Kunstpflanzen einsetzen, etwa künstliche Kakteen mit weichen Stacheln, an denen sich die Tiere nicht verletzen. Feuchte bis aquatische Terrarien bieten weit mehr Gestaltungsmöglichkeiten: Hier kann man den Wasserreichtum mit Verneblern oder Wasserfällen designen und drumherum eine üppige Vegetation aus blühenden Pflanzen, Moosen, Flechten und Farnen und sogar Wasserpflanzen kreieren. Kokos und Xaxim, ein Substrat aus Baumfarnen, bilden ideale Pflanzgründe.