Bücher über Skorpione |
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Nur sehr spezialisierte Lebensformen sind fähig, unter Extremtemperaturen bei geringem Wasser- und Nahrungsangebot zu überleben. Die Skorpione gehören zu den Arthropoden (Gliederfüßer), die sich in Körperbau (Morphologie) und Verhalten solchen Regionen angepasst haben. Sie sind in Prärien und Savannen, sowie Regenwäldern häufig- und eine große Zahl lebt in Wüsten. Der Skorpion ist mit einem Giftstachel am Hinterleib und Scheren, die sich aus seinen Kiefertastern (Pedipalpen) entwickelt haben, ausgestattet. Sie sind nicht wählerisch, was Ihre Nahrung (Vielzahl an Insekten, Spinnen, Hundertfüßern und manchmal andere Skorpione) betrifft.
Alle Skorpione sind giftig. Es gibt eine Faustregel, die besagt, je größer die Pedipalpenscheren, umso schwächer das Gift. Z.B. ist das Gift des Afrikanischen Kaiserskorpions (Pandinus Imperator), der eine durchschnittliche Länge von 15cm hat, nur von mäßiger Giftigkeit und ungefährlich für den Menschen. Dennoch kann er schmerzhaft sein, ähnlich den Symptomen eines Bienenstichs. Die Arten mit kleineren Scheren und kräftigerem Mesosoma (Schwanz) gelten als gefährlich, auch für den Menschen. Auf der Liste der Giftigsten Tiere der Welt steht an achter Stelle der Gelbe Mittelmeerskorpion (Leiurus quinquestriatus). Von über tausend bekannten Skorpionen ist er der giftigste und bloß von 10cm Länge. Der Stich muss nicht tödlich sein, ist aber äußerst schmerzhaft und begleitet von Herzrasen, Fieberanfällen und Krämpfen. 50% ist die Sterblichkeitsrate bei Kleinkindern.
Die Skorpione sind lebend gebärend. Der Begriff Skorpion bezeichnet einen Vertreter verschiedener Ordnungen innerhalb der Spinnentiere (Arachnida). Zu den Gruppen gehören die Echten Skorpione, die Pseudoskorpione und die Geißelskorpione. Bereits ausgestorben sind die Seeskorpione.
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