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Bücher über Wasserschildkröten
Die Wasserschildkröten (Cheloniidae) stellen eine Familie innerhalb der Schildkröte dar. Die Gruppe der Wasserschildkröten umfasst insgesamt sieben Arten, die eine Reihe gemeinsamer Merkmale tragen. Ihre Extremitäten sind zu großen Paddeln umgestaltet, aus denen nur je eine oder zwei Krallen herausragen, und ihr Panzer ist deutlich abgeflacht und stromlinienförmig. Weil der Rückenpanzer auch bei älteren Schildkröten nicht vollständig verknöchert, ragen die Enden der Rippen hervor. Beim Bauchpanzer fallen auch einige Rückbildungen auf. Durch den Panzer haben die Wasserschildkröten außerdem die Fähigkeit verloren, ihren relativ großen Kopf bei Gefahr einzuziehen. Eine Anpassung an das Salzwasser, stellen die Salzdrüsen dar, die beständig eine konzentrierte Salzlösung abgeben und so den Salzgehalt des Blutes regulieren.
Wasserschildkröten werden in zwei Familien und sieben Arten unterteilt. Alle sind gefährdet. Auf den ersten Blick mag dies erstaunen. Denn pro Brutsaison legt ein Weibchen mehrere hundert Eier. Doch die wenigsten von ihnen wachsen je zu erwachsenen Schildkröten heran. Denn Vögel, Waschbären, Stinktiere, Hyänen, Schakale und sogar Krabben räumen die Nester aus oder fallen über die frisch geschlüpften Schildkröten her, die auf dem Weg ins Meer sind. Dort wartet bereits die nächste Gefahr: Raubfische. Dann, im Wasser, bewegen sie sich durch ihre kurzen, breiten Hinterbeine vorwärts, sie dienen auch als Steuerruder. Je nach Art werden diese Reptilien ein bis fast zwei Meter lang. Über ihr Höchstalter weiss man wenig. Es wird auf mindestens 50 Jahre geschätzt. Wasserschildkröten ernähren sich von Algen, Seegras, Krabben, Schnecken, Quallen, Muscheln und kleinen Fischen. Ihr Panzer ist, mit Ausnahme der Suppenschildkröte, mit Meeresalgen, Entenmuscheln, Krebstieren und Flechten bewachsen.