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Bücher über Agamen
Agamen (Agamidae) sind Eidechsen (Lacertidae) der Alten Welt. Sie haben zumeist einen Rückenkamm oder Hautfalten. Sie zeichnen sich durch eine große Anpassungsfähigkeit aus. Außer sehr kühle Bereiche und Gewässer, bewohnen sie die verschiedensten Lebensräume: Tropen, Subtropen, Wüsten- oder Steppenlandschaften. Alle Agamen können äußerst gut sehen.
Die meisten Agamen sind omnivor, d.h. dass sie pflanzliche sowie tierische Nahrung zu sich nehmen. Auch hier gibt es Ausnahmen wie die Dornschwanzagame, die sich fast ausschließlich vegetarisch ernährt. Es bieten sich verschiedene Gemüse, Kräuter und Blüten, sowie Obst an. Auf der anderen Seite sind da die Bartagamen. Sie sind dankbare Fresser und bevorzugen eine überwiegend tierische Kost. Die besteht aus Insekten aller Art bis hin zu Kleinsäugern. Trinkwasser wird entweder direkt aufgenommen oder über die Haut aus der Luftfeuchtigkeit (artspezifisch), je nach Lebensraum.
Die Agamen sind überwiegend tagaktiv. Sie erwärmen sich in der Sonne und können keine Eigenwärme speichern. So ergibt es sich, dass diese Echsen eine Winterruhe halten, welche auch Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Fortpflanzung ist.
Der Artenschutz muss unbedingt beachtet werden, bevor man sich mit dem Gedanken der Anschaffung befasst. Zum Teil besteht für Arten eine Meldepflicht bei der zuständigen Behörde.