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Brutmaschinen
Fast alle Reptilienweibchen legen ihre Eier in Eigelegen ab, aus denen am Ende der Inkubation (?
bei den Reptilien auch Zeitigung genannt) die Jungtiere schlüpfen. Die Befruchtung der Eier findet stets im Körper des Weibchens statt. Selbst Reptilien wie die Meeresschildkröten, die im Wasser leben, legen ihre Eier zu Lande ab.
Einige Reptilien, wie z.B. die Boa Constrictor, bringen aber auch lebende Junge zur Welt.
Eine Brutmaschine wird gerne unter dem Namen "Kunstglucke" angeboten. So seltsam diese Bezeichnung klingt, so sehr beschreibt sie aber auch die Funktion eines solchen Gerätes: Es garantiert eine konstante Temperatur und gleichbleibende Luftfeuchtigkeit. Das Ei wird auch vor äußeren Einwirkungen, wie Erschütterung o.ä., geschützt.
In erster Linie dient ein Brutapparat dem Züchter zur Kontrolle der Nachzucht. Es ist aber auch ein Erlebnis für jeden Reptilienfreund, das Jungtier beim Schlupf zu beobachten. Gleichzeitig garantiert Ihnen die Brutmaschine, dass das meist winzige Jungtier nicht im Terrarium "verloren geht".
Das Gehäuse einer Brutmaschine ist zumeist aus widerstandsfähigen und hochwertigen Kunststoffen wie Hartschaum-Platten oder Styropor. Das Material sollte verschleißfest, wärmedämmend und feuchtigkeitsdämmend sein. In der Regel werden sie zusammen mit einem Thermometer und einem Hygrometer geliefert, so dass die Bruttemperatur und die Luftfeuchtigkeit reguliert werden können, bzw. konstant bleiben.
Ob rund oder quadratisch, die Brutmaschinen sind in der Regel mit einem transparenten Deckel ausgestattet; so dass Sie jederzeit den Brut- oder Schlupfvorgang beobachten können, ohne den Brutablauf durch Abheben des Deckels zu stören.